15.9.2014

Die Lösung bei schlecht gedämmten Wänden:
Schutz vor Schimmelpilz mit der Klimaplatte

Klimaplatten nehmen die überschüssige Feuchtigkeit auf, speichern sie in Pufferzonen und geben sie beim Absinken der Raumluftfeuchtigkeit großflächig wieder ab. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmedämmsystemen sind sie diffusionsfähig und kapillaraktiv – Sie können also ohne Dampfsperre ausgeführt werden.

Schlecht wärmegedämmte Wände kosten nicht nur Heizenergie, sie können auch zu Kondensationsfeuchte führen. Die Folgen sind oft Moder, Geruch und Schimmelpilzbefall. Eine Klimaplatte ist hier eine bauphysikalische und wirkungsvolle Lösung. Sie verhindert Kondensation und Schimmelbefall, spart Energiekosten und sorgt so für ein gesundes Raumklima.

Und wie funktioniert es?

Vor der Montage muss der Untergrund sorgfältig von Tapeten und Farbresten befreit werden.
Falls es vorher zu Schimmelbefall kam, muss dieser zunächst fachgerecht beseitigt und entsorgt werden. Erst danach kann die diffusionsoffene und kapillarleitfähige Klimaplatte montiert werden.

Die Klimaplatte wird durch einen Spezialkleber vollflächig mit dem Untergrund verbunden. Das Ergebnis ist eine geschlossene, glatte Wandfläche mit verbesserter Wärmedämmung. Nach der Montage kann die Klimaplatte ganz normal gestrichen und tapeziert werden. Hierzu verwenden wir z.B. diffusionsoffene Spezialfarbe auf Silikatbasis – oder besser noch Farben auf Kalkbasis. Das wertet den Raum nicht nur optisch auf. Es sorgt auch zusätzlich für ein optimiertes und gesundes Raumklima.

Die Klimaplatte speichert Raumluftfeuchtigkeit, die sie bei sinkender Luftfeuchtigkeit an die Umgebungsluft abgibt. Selbst bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90% kann eine Klimaplatte das Auftreten von Schimmelbefall zuverlässig verhindern. Diese positive Materialeigenschaft sorgt für ein angenehmes Raumklima – auch bei sonst schlecht gedämmten Außenwänden.

Schutz vor Schimmelpilz mit der Klimaplatte
 


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